Die Besonderheiten der Ausbildung
In der Ausbildung der somatischen Fasziopathie lernen wir alle faszialen Strukturen des Bewegungsapparates kennen, ihre spezifsichen Eigenheiten und Besonderheiten, ihre Aufgabe und Wirkungen.
Wir lernen den faszialen Raum – die Kompartments - in allen Details kennen, und lernen die Anatomie, Physiologie und die möglichen pathologischen Änderungen.
Und – besonders wichtig – wir lernen die Körpersprache und die Phänomenologie, damit wir in der Anmanese eine Zuordnung der subjektiven Befindlichkeiten von Patient:innen mit betroffenen Strukturen herstellen können.
Die Behandlung selbst erfolgt auf Basis einer detaillierten Befunderhebung nach evidenzbasierten Kriterien.
Die Fasziopathie stellt ein strukturiertes, klar anwendbares und praxisorientiertes Grundgerüst bereit, mit dem Schmerzen und Beschwerdebilder des Bewegungsapparates effizient, zielführend und erfolgreich behandelt werden können.
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Die Besonderheiten der Somatischen Fasziopathie
Was ist das Besondere an der somatischen Fasziopathie?
Wir wissen bereist seit längerer Zeit, dass Faszien und Muskeln eng zusammenarbeiten und dass eine Bewegungsfunktion der Muskulatur ohne Faszien nicht möglich wäre. Faszien sind das wichtigste Wahrnehmungsorgan unseres Körpers, 6x dichter innerviert als Muskelgewebe. Und wir wissen, dass zahlreiche Schmerzbilder eindeutig evidenzbasiert mit faszailen Pathologien einhergehen, wie zum Beispiel unspezifischer Rückenschmerz mit Änderungen der Fascia thoracolumbalis einhergeht.
Was wir in den letzten Jahren zusätzlich lernen durften, ist, dass Faszien raumbildend sind und dass in jedem Raum eine bestimmte Funktion beheimatet ist.
Was bedeutet das?
Msukeln arbeiten nicht singulär und isoliert, sondern jewieis in synergiscischen Funktionseinheiten. Jeder dieser Funktionseinheiten, ist eingebettet in einen eigenen faszialen Raum, ein sogenanntes Kompartment. Dieser Raum gibt die Führung für die Muskelbewegung, ist zuständig für Halt und Statik und verbindet mittels massiver Kraftübertragungen den aktiven mit dem passiven Bewegungsapparat.
Innerhalb jedes dieser Kompartments sind synergistische Muskeln durch lockeres Fasziengewebe – sogenannte epimysiale Septen - miteinander verbunden. Diese Gewebe ist ein feines, delikates, lockeres Fasernetzwerk und die wichtigste Einrichtung für die Wahrnehmung der Koordination der Bewegung.
Somit geben Faszien der Muskelaktivität Richtung, Form und Stabilität, und ermöglichen gleichzeitig die Feinmechanik jeder Bewegung.
An den Gelenken bilden die Faszien den Kapsel- Bandapparat, der mit seiner hohen Elastizität die Formbeständigkiet und die dynamische Stabilität ermöglicht – Stabilität in der Bewegung.
Wir sehen also – ohne Faszien kein Halt, keine Haltung, keine Kraftübertragung, keine Elastizität, keine Wahrnehmung, keine Koordination. Und: Befindlichkeitsänderungen, Fehlfunktionen und Schmerz sind stark mit dem faszialen Gewebe verbunden.
Wir wissen bereist seit längerer Zeit, dass Faszien und Muskeln eng zusammenarbeiten und dass eine Bewegungsfunktion der Muskulatur ohne Faszien nicht möglich wäre. Faszien sind das wichtigste Wahrnehmungsorgan unseres Körpers, 6x dichter innerviert als Muskelgewebe. Und wir wissen, dass zahlreiche Schmerzbilder eindeutig evidenzbasiert mit faszailen Pathologien einhergehen, wie zum Beispiel unspezifischer Rückenschmerz mit Änderungen der Fascia thoracolumbalis einhergeht.
Was wir in den letzten Jahren zusätzlich lernen durften, ist, dass Faszien raumbildend sind und dass in jedem Raum eine bestimmte Funktion beheimatet ist.
Was bedeutet das?
Msukeln arbeiten nicht singulär und isoliert, sondern jewieis in synergiscischen Funktionseinheiten. Jeder dieser Funktionseinheiten, ist eingebettet in einen eigenen faszialen Raum, ein sogenanntes Kompartment. Dieser Raum gibt die Führung für die Muskelbewegung, ist zuständig für Halt und Statik und verbindet mittels massiver Kraftübertragungen den aktiven mit dem passiven Bewegungsapparat.
Innerhalb jedes dieser Kompartments sind synergistische Muskeln durch lockeres Fasziengewebe – sogenannte epimysiale Septen - miteinander verbunden. Diese Gewebe ist ein feines, delikates, lockeres Fasernetzwerk und die wichtigste Einrichtung für die Wahrnehmung der Koordination der Bewegung.
Somit geben Faszien der Muskelaktivität Richtung, Form und Stabilität, und ermöglichen gleichzeitig die Feinmechanik jeder Bewegung.
An den Gelenken bilden die Faszien den Kapsel- Bandapparat, der mit seiner hohen Elastizität die Formbeständigkiet und die dynamische Stabilität ermöglicht – Stabilität in der Bewegung.
Wir sehen also – ohne Faszien kein Halt, keine Haltung, keine Kraftübertragung, keine Elastizität, keine Wahrnehmung, keine Koordination. Und: Befindlichkeitsänderungen, Fehlfunktionen und Schmerz sind stark mit dem faszialen Gewebe verbunden.
